Herzlich willkommen beim Freundeskreis Herzebrock

Der Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe e.V. Herzebrock ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Suchtproblemen (Alkohol). Wir informieren über die Themen Alkohol, Alkoholismus und Co-Abhängigkeit.

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Vielen Dank

Unser Blog feiert Geburtstag. Wir bedanken uns bei allen für das große Interesse. Über 6000 Menschen haben innerhalb eines Jahres die interessanten und hilfreichen Berichte und Tipps gelesen. Besucher haben wir nicht nur aus Deutschland. Unsere Leserschaft ist auch in Österreich, Schweiz, Argentinien, USA, Russland und und und zu Hause. Unser Redakteur und Blogschreiber Dirk versucht weiterhin die Belange und Wünsche unserer Leser zu erfüllen. Vielen Dank für Eure Treue…
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Auf das Verhalten der Eltern kommt es an

Jeder Mensch in Deutschland nimmt im Jahr durchschnittlich fast 10 Liter reinen Alkohol zu sich. Das ist beinahe doppelt so viel wie die meisten anderen Europäer.

Um einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu lernen, ist für Kinder und Jugendliche die elterliche Vorbildfunktion ausschlaggebend. Eltern sollten ihren Kindern durch ihr eigenes Verhalten zeigen, dass Alkohol ein Genussmittel ist, welches man maßvoll konsumiert und nicht etwa als Problemlöser, Stimmungsaufheller oder zur Entspannung missbraucht. Die Faustregel für risikoarmen Alkoholkonsum ist:

Männer: Nicht mehr als 2 Standardgläser

Frauen: Nicht mehr als 1 Standardglas

Für Frauen und Männer gilt an mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol verzichtet werden. Unter einem Standardglas versteht man ein kleines Glas Bier oder 1 Glas Wein oder ein Schnaps.

Dies gilt auch für Schützenfeste, Vater- u. Muttertag u.s.w. 

 

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Dirk Offergeld in den Vorstand der AG-Sucht gewählt

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Suchtbereich Kreis Gütersloh hat vorzeitig einen neuen Vorstand gewählt. Norbert Hensdiek, welcher 13 Jahre lang als Vorstandsvorsitzender die Arbeitsgemeinschaft geleitet hat, ist durch den Beginn seiner Altersteilzeit zurückgetreten.

Die Delegierten aus den Kreis Gütersloh wählten Günter Phillips zum Vorstandsvorsitzenden. Unser 2. Vorsitzende Dirk Offergeld und zwei weitere Personen wurde ebenfalls in den Vorstand der AG-Sucht gewählt.

Die Aufgaben des Vorstands sind im Wesentlichen die Koordinierung der angeschlossenen 40 Suchtselbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh, die Öffentlichkeitsarbeit und die Kooperation mit Beratungsstellen und Kliniken. Desweiteren vertritt der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft die Gruppen in politischen Gremien, die sich mit Aspekten der Hilfe für Suchtkranke und ihrem Umfeld befassen. Die Arbeit des Vorstands ist ehrenamtlich.

Die Arbeitsgemeinschaft gründete sich 1977. Sie ist ein Zusammenschluss der Vereine Blaues Kreuz, Deutscher Guttemplerorden, Kreuzbund, Freie Suchtselbsthilfegruppen und dem Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe.

 

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Web-Urlaub

Dirk Offergeld

Unser Webmaster macht Urlaub. Ich wünsche euch bis Mitte Mai alles Gute und weiterhin eine trockene Zeit. Gruss, Dirk

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Neuer Trend aus den USA

Warnung vor Eyeball-Shots (engl. Eyeball = Augapfel).

Viele Trends aus den USA mögen ja ganz modern und nützlich sein, doch Eyeballing, Oxy-shots und Wodka-Tampons sind Trends, die sehr gefährlich sein können.

Beim Eyeballing wird hochprozentiger Alkohol direkt ins Auge geschüttet.  Die Annahme, dass man sich auf diese Weise schneller betrinken kann, ist aber falsch. Die Mengen Alkohol, die übers Auge aufgenommen werden können, sind zu gering. Gering sind aber nicht die Folgeschäden. Der Alkohol brennt sich durch die Netzhaut und kann zur Erblindung führen.

Beim Oxy-Shot (Sauerstoff-Schuss) wird Alkohol mit Sauerstoff vermischt und inhaliert. Dieser Trend ist so gefährlich, da der zerstäubte Alkohol direkt in die Lunge gelangt und somit ohne vorheriger Entgiftung der Leber. Da dieser Trend vor allem in den Clubs von Mallorca praktiziert wird, hat die spanische Regierung ein Verbot ausgesprochen.

Die Aufnahme von Alkohol mittels eines Tampons hat im Gegensatz zum Eyeballing eine rasche Wirkung. Tampons werden in Alkohol getunkt und vaginal oder rektal eingeführt. Der Rausch tritt sofort ein und die Methode ist für die Schleimhäute in der Vagina und dem After gefährlich. Es kann zu Beschädigungen und Infektionen kommen.

Der Artikel soll nicht dazu beitragen, dass Jugendliche es nun testen sollen! Dieser Artikel soll eine Warnung sein. Es geht sich nicht um den geselligen Aspekt. Es geht sich nur um das Ziel möglichst schnell besoffen zu sein.

 

 

 

 

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Wer zu einem Betrunkenen einsteigt, haftet meistens mit

Wer haftet, wenn ich mich in das Fahrzeug einer angetrunkenen Person setze und diese einen Unfall verursacht?

Hier einige Beispiel:

Ein Mann stieg nach einer Party zu einem betrunkenen Fahrer ins Auto und wurde bei einem Unfall schwer verletzt. Später sollte er einen Teil seines Schadens selbst tragen. Das akzeptierte er nicht, weil er ebenfalls heftig alkoholisiert war und angab, sich wegen eines Komazustandes “nicht mehr daran erinnern” zu können, wie er ins Auto gekommen war. Aus diesem Grund sei er auch nicht angeschnallt gewesen. Das Oberlandesgericht Karlsruhe belehrte ihn: Zwar habe in erster Linie der Fahrer eines Autos die Pflicht, dass sich auch sein Mitfahrer anschnallt. Jedoch sprachen die Richter dem betrunkenen Beifahrer hier eine Mitschuld von einem Drittel zu. Denn er habe durch seinen Alkoholkonsum fahrlässig eine Situation herbeigeführt, in der er nicht mehr die “zum Selbstschutz erforderliche Einsichtsfähigkeit” besaß (AZ: 1 U 192/08).

Das Oberlandesgericht Naumburg stellt mehr darauf ab, ob und inwieweit der Beifahrer hätte erkennen müssen, wie viel der Fahrer intus hatte: “Für die Frage, ob ein bei eine Unfall geschädigter Beifahrer die Einschränkung der Fahrtüchtigkeit eines alkoholisierten Fahrers kannte oder erkennen musste, kommt es darauf an, ob und in welchem Umfang der Fahrer in Gegenwart des späteren Beifahrers Alkohol getrunken hat oder welche Ausfälle, die auf alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit schließen lassen, er gezeigt hat.”

Aus dem Promillewert allein ließen sich dabei, jedenfalls im Bereich der relativen Fahruntüchtigkeit, keine zwingenden Rückschlüsse auf erkennbare alkoholbedingte Ausfallerscheinungen ziehen. Mitverschulden setze weiter voraus, dass der Beifahrer “in Kenntnis der Alkoholisierung Gelegenheit hatte, das Fahrzeug überhaupt noch zu verlassen”. Ist dieser Punkt strittig, trifft denjenigen, der auf Mitverschulden plädiert, dafür die Beweislast. In dem konkreten Fall hatte der Fahrer im Zeitpunkt des Unfalls zwei Promille Alkohol im Blut. Das OLG sah darin ein Indiz, dass der Beifahrer hätte “sehen” müssen, dass der Fahrer nicht fahrtüchtig gewesen ist. Sein Mitverschulden wurde mit einem Drittel festgelegt (AZ: 1 U 72/10).

In einem weiteren Fall vor dem Landgericht Stralsund ging es um ein Pärchen, das mit einem Motorrad verunglückt ist. Die 31-jährige Frau setzte sich nach einem vierstündigen Diskothekenbesuch auf den Rücksitz des von ihrem Freund gefahrenen Motorrades. Der Biker verlor die Herrschaft über das Fahrzeug, und die Sozia wurde dabei schwer verletzt. Es stellte sich heraus, dass der Mann zum Unfallzeitpunkt 0,6 Promille Alkohol im Blut hatte. Der Frau sollte später ein Mitverschulden angerechnet werden. Zu Unrecht. Denn die Beweisaufnahme ergab, dass es für sie nicht erkennbar war, dass ihr Freund fahruntüchtig gewesen ist. Im konkreten Fall erkannte das Gericht allerdings ein Mitverschulden von 30 Prozent an, weil die Beifahrerin keinen Schutzhelm aufgesetzt hatte und ausschließlich Kopfverletzungen davontrug. Dennoch erhielt sie ein Schmerzensgeld in Höhe von 46.200 Euro (AZ: 7 O 354/05).

(Quelle u.Foto: auto reporter.net)

 
 

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Informationen über Suchtselbsthilfegruppen im Kreis Gütersloh

Viele Menschen suchen eine Suchtgruppe in ihrer näheren Umgebung. Aufgrund vieler Anfragen, habe ich jetzt eine neue Seite eingerichtet. Die neue Seite befindet sich rechts in der oberen Leiste. Wenn ihr mit der Maus auf “Gruppen im Kreis Gütersloh” geht, seht ihr die Orte, wo sich Selbsthilfegruppen befinden. Klickt ihr auf einen Ort, erhält ihr Informationen und Adressen der Selbsthilfegruppen.

Ich hoffe, dass ich euch mit dieser neuen Seite helfen konnte. Sollten sich neue Gruppen gegründet haben, werde ich diese natürlich einbinden. Schreibt mir einfach eine Info-mail.

Euer Dirk Offergeld

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Mythen über Alkohol

Es schweben ja viele Mythen über Alkohol im Raum. Heute stellen wir die Frage:

Sie glauben, Tabak habe etwas mit Krebs zu tun, aber
doch nicht Alkohol
?


Falsch.
Richtig ist:
Alkohol erhöht das Risiko an  Krebs zu erkranken. Im Februar 2007 bewerteten Experten im Auftrag der  Internationalen Krebsforschungsagentur
(IARC) den Einfluss von  Alkohol auf das Krebsrisiko neu. Sie kamen zu dem Schluss, dass Alkohol  und Krebsrisiko eindeutig verknüpft sind. Die Experten rechneten  Alkoholkonsum sogar zu den weltweiten “Top Ten” der Krebsrisikofaktoren.  Das wichtigste und giftigste Zwischenprodukt der Verstoffwechselung von  Alkohol ist Acetaldehyd, welches in der Forschung als Krebs auslösend  (karzinogen) beschrieben wird. Besonders häufig sind durch Alkohol  verursachte Tumore im oberen Verdauungstrakt (Speiseröhre, Mundhöhle und
Rachenraum),  an der Leber und im Dickdarm/Enddarm sowie bei Frauen in der Brust.  Über eine chronische Entzündung und Verfettung der Leber kann Alkohol  zu einer so genannten Schrumpfleber führen, die wiederum ein hohes  Krebsrisiko darstellt: Frauen, die täglich etwa 20 Gramm Alkohol – ca.  ein Viertel Wein oder 0,5 l Bier – trinken, haben ein um das sechsfach  erhöhte Risiko, an dieser auch als Zirrhose bezeichneten Leberschädigung  zu erkranken. Bei Männern liegt die Grenze bei täglich etwa 40 Gramm.  In den Industrienationen werden die meisten Leberkrebsfälle durch diese  Spätfolge chronischen Alkoholkonsums ausgelöst. Auch das Risiko für  Brustkrebs bei Frauen erhöht sich bei Alkoholkonsum in Abhängigkeit von  der Dosis in allen Altersgruppen.

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Liebe Leser, unser Freundeskreis wünscht Ihnen ein frohes und schönes Osterfest.

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Letzter Teil unserer Osteraktion

Osterfeuer: ein schöner Brauch – auch ohne Alkohol

In der Nacht zum Ostersonntag oder Ostermontag lodern sie wieder: Riesige Osterfeuer ziehen in ganz Deutschland zahlreiche Menschen an. Der Brauch geht auf einen heidnischen Kult zurück: Das Feuer soll den Winter vertreiben und die keimende Saat vor bösen Geistern schützen. Bereits Wochen vorher wird das Holz zu meterhohen Stößen aufgetürmt und in der Osternacht in geselliger Runde abgebrannt. Zu deftigen Grillgerichten wird leider oft viel Alkohol getrunken. Auch wenn nun die Fastenzeit vorbei ist und das Feuer den warmen Frühling ankündigt: Schonen Sie Ihre Gesundheit und genießen Sie das Schauspiel ohne das gesundheitlich unbedenkliche Limit beim Alkoholkonsum zu überschreiten.

(Quelle: kenn-dein-limit)

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